Das Meer und der Friedhof

Am Samstag war ein wunderschöner Oktobertag, und ich bin ans Meer geradelt.

Auf der Hinfahrt ist mir bereits ein Friedhof aufgefallen, an dem ich vorbei gefahren bin. Es war kein auffallend gut gepflegter Friedhof, das bunte Laub und einige frische Blumen auf den Gräbern schafften jedoch ein sehr schönes Bild. Da war aber noch irgendetwas anderes, was den Friedhof einladend machte… ich wusste nur nicht, was es war. Auf dem Rückweg hielt ich dann an, ließ meinen Blick nochmal über die Gräber streifen, und da fiel mir auf: es gab an fast jedem Grab eine kleine Bank. Ein Platz, um sich als Angehöriger „zu dem Verstorbenen“ zu setzen, vielleicht sogar mit einer Kanne Tee oder einem Buch – so stelle ich mir das zumindest vor. Ich weiß nicht, ob das nur für mich etwas Neues ist, aber ich hab das auf noch keinem Friedhof bisher gesehen. Es schaffte irgendwie eine besondere Atmosphäre und machte den Ort sehr einladend. Außerdem lieferten die verschiedenen kleinen Holzbänke und das bunte Laub einige schöne Motive wie ich finde, und so verbrachte ich noch einige Zeit mit meiner Kamera auf dem Friedhof mit den Bänken.

5 Gedanken zu “Das Meer und der Friedhof

  1. Was für eine sympathische Einrichtung – Sitzgelegenheit neben den Gräbern auf dem Friedhof! Sicherlich wäre ich bei meinen Friedhofsbesuchen länger verweilt, wenn da ein Stuhl oder eine kleine Bank gestanden hätte. Die Gedanken könnten schweifen, inspiriert von der physischen Nähe zur verstorbenen Person. Danke für die athmosphärischen Bilder, liebe Annika!

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